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Pfarre Leutschach
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Seelsorgeraum Rebenland
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+43 (3454) 217
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Inhalt:

Der Hl. Sebastian starb zu Beginn der Christenverfolgung um 303 n.Chr. Der Legende nach war er ein Offizier der kaiserlich röischen Garde. Seinen Tod fand er durch Pfeile der Bogenschützen, die seinen Leib durchbohrten. Er wird als Pestheiliger verehrt.

Hl. Florian

Siehe Donatus Altar.  Eine Datierung der Statue läßt sich nur schwer feststellen.

Hl.Rochus 

mit 20 Jahren verschenkte er sein Hab und Gut und zog im Pilgerkleid über Oberitalien nach rom, um das Christentum besser kennenzulernen.Dort pflegte er Pestkranke bis er selbst von dieser schlimmen Erkrankung befallen wurde. Am Ort , wo er Hunderten Pflege und Trost spendete, wies man ihn als Fremden ab. Er zog sich in einen Wald in der Nähe zurück. Hier wurde er auf wundersame Weise geheilt.

Seine Attribute sind: der Pilgerstab und die Muschel, zu Füßen ein Hund mit Brot im Maul.

Die Pestbeule am Oberschenkel soll uns an unsere eigene Verletzlichkeit erinnern. Gott läßt Rochus durch die Natur wieder zu Kräften kommen und ihn gesunden.

Säulenheilige an den Pfeilern des Mittelschiffes:

Hl. Johannes Nepomuk

Er ist vor allem wegen der Wahrung des Beichtgeheimnisses, für das er 1393 in der Moldau in Prag ertränkt wurde, bekannt.Sein Leichnahm wurde durch fünf über dem Fluss schwebende Sterne aufgefunden,daher wird er als der Brückenheilige verehrt.Seine Verwandschaft zum österreichischen Kaiserhaus führte im 18.Jahrhundert zu einer besonders starken Verehrung in unserem Land.Johannes Nepomuk war von 1736 bis 1972 neben den Hll. Rupert ,Virgil und Ägidius,auch Patron der Diözese Seckau.

Seine Attribute sind der Sternenkranz und das Kreuz in der Hand.

Er ist der Patron der Priester und Seelsorger.

Beim nödlichen Kirchentor befindet sich eine :

Pieta aus Holz ( 1700-1750)

Die Darstellung wurde im Zuge der letzten Kirchenrenovierung restauriert,sodass sie sich heute wieder in einem würdigen und ursprünglichen Aussehen präsentiert.

Seitenkapellen an der Nordfront

Mutter Anna Altar:

Dieser Altar war schon in gleicher Ausstattung in der alten Pfarrkirche als nordseitiger Rundbogenaltar in Verwendung.Über der gemauerten Mensa befindet sich ein 3-geschossiger Wandaltar aus marmoriertem Holz aus dem 3.Viertel des 18.Jahrhunderts.Die heilige Anna war die Mutter Marias .Das Bild "Mutter Anna lehrt Maria lesen"ist der Mittelpunkt dieses Altares.Es wird von den beiden Barockfiguren ,dem hl.Josef und dem hl.Joachim,flankiert.Beide sind bärtig und mit Hirtenstab dargestellt und stammen von Veit Königer oder zumindest aus seiner Schnitzschule.Das Bild im eingezogenen Aufsatz,das mit Zierrat,Putten und Rocailleabschluß versehen ist,zeigt die hl.Katharina von Alexandrien

Hl.Katharina von Alexandrien.

Das Bild im eingezogenen,mit Zierrat,Putten und Roncailleabschluß versehenen Aufsatz zeigt die hl.Katharina von Alexandrien mit Rad,Schwert, Märtyrerpalme und zwei flankierenden Engeln.

Sie ist die Patronin der Schulen und Universitäten. Die hl. Katharina war der Legende nach die Tochter des Königs von Zypern und sehr gelehrt. Sie starb in Alexandrien 307 unter Kaiser Maximinus, nachdem sie gemartert und enthauptet wurde.Nachdem das Rad mit dem sie gerädert werden sollte durch Blitzschlag zerbrach, wurde sie enthauptet.Deshalb ist sie  mit einer Siegespalme in der Hand,sowie dem Rad und dem Schwert als Hinweis auf ihr Martyrium dargestellt. Sie gehört zu den "drei heiligen Madln",zu den Virgines capitales und zu den 14 Nothelfern.Viele Pfarren haben sie als Schutzpatronin erwählt.Der bekannteste Ort ihrer Verehrung ist das Katharinenkloster am Berg Sinai,wo auch ihre Gebeine verehrt werden.

Pfarrkirche Leutschach

Der hl.Joachim ist als Hirte mit Stab dargestellt.Anna und Joachim gelten seit dem 2.Jh.als Eltern Marias.Die hl.Anna wird als Patronin der Mütter und Wittwen verehrt.

Hl.Joseph.

Der hl.Josef ist der Landespatron von Tirol,Steiermark und Kärnten.Er ist der Bräutigam der Gottesmutter Maria und lebte als Zimmermann in Nazareth.Darstellung als reifer, bärtiger Mann mit bürgerlicher Kleidung oder in antiker Tracht (Barock)mit Wanderstab, weisen auf seinen Beruf hin,den man heute als Baumeister bezeichnen würde.Aber auch dargestellt mit Jesukind am Arm oder an der Hand, mit Lilie(Keuschheit), mit Zimmermannswerkzeug Axt, Säge,Winkelmaß;in Szenen des Marienlebens,Geburt Christi,Flucht nach Ägypten,bei der hl.Familie. Die Darstellung ist wie beim hl.Joachim mit versilberten Gewand,beide Statuen könnten stilistisch aus der Werkstätte des Bildhauers Veit Königer stammen.


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